Handwerk

Einführung in das Schmiedehandwerk

Thema: Handwerk
Klassenstufe: 3. bis 10. Klasse
Dauer: ca. 2 Stunden

Der Schmied war neben dem Stell- bzw. Rademacher der wichtigste Handwerker im Dorf, da er nicht nur die Hufen der Zugtiere beschlug, sondern darüber hinaus auch alle Werkzeuge und Geräte aus Metall anfertigte.

Zusammen mit dem Museumsschmied erkunden die Schülerinnen und Schüler die Schmiedewerkstatt von 1845 aus Bodenteich und lernen Werkzeuge und Produkte des Schmiedes kennen. Nach einer praktischen Vorführung erhalten sie die Möglichkeit, selbst ein Werkstück aus Eisen zu bearbeiten. Bei Bedarf kann auch die Ausstellung zum ländlichen Schmiedehandwerk im Schmiedewohnhaus von 1780 aus Heese besichtigt werden, in der auch etwas über die rechtliche Situation des ländlichen Handwerks vor der Einführung der Gewerbefreiheit 1867 und dessen Auseinandersetzung mit dem städtischen  Zunfthandwerk zu erfahren ist.

Vom Flachs zum Leinen

Thema: Handwerk
Klassenstufe: 3. bis 10. Klasse
Dauer:  ca. 2 Stunden

Flachs war der wichtigste Grundstoff für die bäuerliche Textilherstellung, die zur Deckung des Eigenbedarfes (Leinen) oder der Produktion von Garn als Handelsgut diente. Spinnen und Weben gehörten zur alltäglichen Winterarbeit.

In der Scheune von 1763 aus Wieren erkunden die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung vom „Flachs zum Leinen“ und lernen die verschiedenen Arbeitsgänge kennen. Dabei können sie einzelne Geräte ausprobieren und schließlich am Webstuhl selbst weben. Bei Bedarf kann die Bleicherhütte um 1835 aus Grünewald am Brümmerhof besichtigt werden, um einen weiteren Arbeitsgang der Textilherstellung kennen zu lernen.