Heide als Lebensraum

Calluna vulgaris – Charakterpflanze der Heide

Thema: Heide als Lebensraum
Klassenstufe: alle Altersstufen
Dauer: ca. 3 Stunden

Die Kulturlandschaft Heide ist durch den Zwergstrauch Calluna vulgarisbestimmt. Die Autökologie dieser Pflanze stellt Verbindungen zwischen Natur und Kultur in der Heide her. Wir beschreiben zunächst die Pflanze selbst und nennen ihre charakteristischen Merkmale. Davon ausgehend formulieren wir Hypothesen, mit denen das Aussehen der Pflanze erklärt werden soll. Wir überprüfen unsere Hypothesen durch mikroskopische Untersuchungen, durch Bodenuntersuchungen und mithilfe der vor Ort gegebenen Informationen. Wir stellen den Einfluss des Menschen auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze fest und erklären damit die Verhältnisse in der Heide.

Hinweise:
Wir freuen uns über die aktive Zusammenarbeit mit den begleitenden Fachkräften bei der Vorbereitung wie auch bei der Durchführung. Mitzubringen: jahreszeitlich angepasste Kleidung und festes Schuhwerk

Ansprechpartner des Museums:
Dr. Rüdiger Lutz Klein, Tel.: (0581) 43363 oder (0551) 50088288

Was lebt in der Heide?

Thema: Heide als Lebensraum
Klassenstufe: alle Altersstufen
Dauer:  je nach Thema 2 bis 4 Stunden

Die Kulturlandschaft Heide ist zwar von Menschen gemacht, aber ohne die vielfältigen Aktivitäten der anderen Organismen gäbe es diese Form der Landschaft nicht. Auf einem Rundgang durch das Gelände und durch die Gebäude sammeln wir Informationen, welche Organismen wo zu finden sind. An einigen Beispielen untersuchen wir die Angepasstheit der Organismen an ihre Umwelt. Je nach Schwerpunkt untersuchen wir Säugetiere, Vögel, wirbellose Tiere und Pflanzen.

Hinweise:
Wir freuen uns über die aktive Zusammenarbeit mit den begleitenden Fachkräften bei der Vorbereitung wie auch bei der Durchführung. Mitzubringen: jahreszeitlich angepasste Kleidung für Freilandarbeit, ggf. Verpflegung. Umfangreiches Material zur Vor- und Nachbereitung steht zur Verfügung bzw. kann den Empfehlungen folgend aus den Materialienbänden entnommen werden.

Ansprechpartner des Museums:
Dr. Rüdiger Lutz Klein, Tel.: (0581) 43363 oder (0551) 50088288

Ökologie der Heide

Thema: Heide als Lebensraum
Klassenstufe: 5. bis 13. Klasse
Dauer: ca. 3 Stunden

Die Kulturlandschaft „Heide“ entstand durch Übernutzung der Landschaft durch den Menschen. Die Natur reagierte darauf in spezifischer Weise. Die maßgeblichen Faktoren Klima und Boden werden im Freigelände studiert. Im Labor untersuchen wir bestimmte Bodeneigenschaften und die Art und Weise, wie sich Pflanzen und Tiere auf die so entstandenen Verhältnisse einrichteten. Es können die Schwerpunkte „Heide als Biozönose“, Tiere der Streuschicht“, „Entstehung des Heidebodens“, „vergleichende Bodenanalyse“ gewählt werden.

Hinweise:
Wir freuen uns über die aktive Zusammenarbeit mit den begleitenden Fachkräften bei der Vorbereitung wie auch bei der Durchführung. Mitzubringen: jahreszeitlich angepasste Kleidung

Ansprechpartner des Museums:
Dr. Rüdiger Lutz Klein, Tel.: (0581) 43363 oder (0551) 50088288

Unter unseren Füßen: Lebensgrundlage Boden

Thema: Heide als Lebensraum
Klassenstufe: 5. bis 13. Klasse
Dauer: ca. 3 Stunden

Ohne den Boden wäre alles bodenlos: Es gäbe keine Landpflanzen, keine Bakterien, Pilze, Tiere und Menschen auf dem Land. Wir untersuchen diese Lebensgrundlage genauer und finden heraus, warum der Boden so wichtig für uns ist. Wir vergleichen verschiedene Bodentypen und bestimmen wichtige Eigenschaften des Bodens im Experiment.

Hinweise:
Wir freuen uns über die aktive Zusammenarbeit mit den begleitenden Fachkräften bei der Vorbereitung wie auch bei der Durchführung. Mitzubringen: jahreszeitlich angepasste Kleidung und festes Schuhwerk

Ansprechpartner des Museums:
Dr. Rüdiger Lutz Klein, Tel.: (0581) 43363 oder (0551) 50088288

Lebewesen im Boden

Thema: Heide als Lebensraum
Klassenstufe: 5. bis 13. Klasse
Dauer: je nach Thema 2 bis 4 Stunden

Der Boden stellt mit seinen obersten Schichten die Verbindung zwischen dem mineralischen Untergrund und der Biosphäre her. In ihm laufen hochkomplexe Prozesse ab, die einerseits von den abiotischen Faktoren des Untergrundes und des Klimas, andererseits von den Lebewesen und ihren Aktivitäten bestimmt sind. Dabei stellt der Boden in der Heide ein z.T. menschengemachtes Gebilde dar, welches typische Eigenschaften aufweist. Wir stellen an einem Bodenprofil fest, wo welche Lebewesen zu vermuten sind und überprüfen unsere Hypothesen durch Untersuchungen der Streuschicht und mithilfe von Arbeitsmaterial. Mikroskope und Lupen sind dabei wichtige Hilfsmittel. Ein Aktivitätstest hilft, die relative Menge an Biomasse in verschiedenen Bodenschichten zu bestimmen.

Hinweise:
Wir freuen uns über die aktive Zusammenarbeit mit den begleitenden Fachkräften bei der Vorbereitung wie auch bei der Durchführung. Mitzubringen: jahreszeitlich angepasste Kleidung und festes Schuhwerk

Ansprechpartner des Museums:
Dr. Rüdiger Lutz Klein, Tel.: (0581) 43363 oder (0551) 50088288